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DM Jugend Halle U20 und DM Winterwurf U20/U18

26-02-2018 18:45
von Jörg Fernbach
DJHM-2018-Annika-Niedermayer-Foto-Iris-Hensel

Im Jahr 2017 kamen unsere Nachwuchsleichtathletinnen und Athleten von den Deutschen-Hallenmeisterschaften U20 und den Deutschen Winterwurfmeisterschaften mit insgesamt 117 erkämpften Punkten und dem damit erreichten 2. Platz in der Landeswertung zurück. Unter den Punktlieferanten waren 4 Deutsche Meistertitel, zwei Vizemeistertitel und vier Bronzemedaillen zu verzeichnen. Die dafür vergebenen Punkte beliefen sich auf 70 der insgesamt 117 Punkte. 2018 konnte dieses Ergebnis im Medaillenbereich nicht wiederholt werden. Ein Deutscher Hallenmeistertitel, drei Vizemeister und eine Bronzemedaille ergeben 35 Punkte, dazu kommen noch die Punkte für die Plätze 4-8. Eine Gesamtauswertung aller Landesverbände liegt gegenwärtig noch nicht vor und wird nach Vorliegen eingearbeitet. In der Auswertung ist zu beachten, dass zahlreiche sächsische Athletinnen und Athleten, die noch in der U18 startberechtigt wären, sich in Halle schon mit den "Großen" gemessen haben.
Jörg Fernbach

"Der Winterwurf, Garant unser gutes Abschneiden in Halle"
Jubel bei einer der letzten Disziplinen bei den Olympischen Winterspielen am Sonntag, dem Viererbob der Männer, denn diese Goldmedaille erkämpften mit Francesco Friedrich, Martin Grothkopp und Candy Bauer drei ehemalige sächsische Leichtathleten. Zur gleichen Zeit fanden in Halle  die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften statt, und unsere Vertreter mussten am Sonntag  bis zu den beiden letzten Disziplinen des Winterwurfes warten, ehe das Medaillenkonto zufrieden stellend aussah. Insgesamt gab es für das Sachsenland sieben Medaillen (je dreimal Gold und Silber, einmal Bronze) und zahlreiche weitere vordere Plätze, wobei hier die Winterwurfwettbewerbe allein sechs Medaillen  nach Sachsen brachten. Schon am Sonnabend glänzten da zwei junge Frauen der U18 aus dem Raum Leipzig. Olivia Fromm vom LC Eilenburger Land steigerte im 5. Versuch beim Hammerwurf ihre persönliche Bestweite auf 62,34 m – der Lohn die Goldmedaille. Widrige Windbedingungen beim Speerwurf dieser Altersklasse, aber  Lea Wipper vom SC DHfK meisterte diese Bedingungen am besten und wurde mit 47,67 m Deutsche Meisterin. Beim Diskuswurf der U20 steigerte sich Sandy Uhlig von der LG Mittweida im letzten Versuch auf 48,72 m, damit ging die Silbermedaille nach Mittweida, bei der gleichen Disziplin überzeugte bei den Jungen Korbinian  Haessler vom LAC EG Chemnitz mit 53,77 m, und Hammerwerfer Pascal Thalhäuser vom LV 90 Erzgebirge warf das Gerät in dritten Durchgang auf 65,25 m – für beide Athleten war damit der zweite Platz sicher. Die einzige sächsische Bronzemedaille ging beim Hammerwurf an die Dresdnerin Lilly Lützner mit 52,23.
Einen ganz starken Eindruck hinterließ Annika Marlies Niedermayer vom SC DHfK Leipzig, die vor einigen Monaten vom TV Wattenscheid nach Leipzig wechselte, beim 60 – m – Hürdenlauf der U20. Mit 8,60 s war Annika gemeldet, im Zwischenlauf schaffte sie mit 8,47 s Bestzeit und beim Endlauf steigerte sie sich gar auf tolle 8,42 s – die dritte Goldmedaille für Sachsen! Mit Dustin Hanusch vom Dresdner SC, dem Sieger  der Mitteldeutschen Meisterschaften, hatte das Sachsenland ein weiteres Hürdenass in Halle dabei. Für den Dresdener in 8,13 s Rang fünf bei den Deutschen. Abgesehen vom Hürdenlauf gab es allerdings nicht sehr viel Erfreuliches bei den Laufdisziplinen, abgesehen von der starken Anna-Maria Hofmann von der SG MoGoNo, die sich beim 400-m-Lauf über 55,56 s im Vorlauf für den Endlauf qualifizierte, dort mit 55,38 s erneut Bestzeit lief und damit Rang vier belegte. Auch auf der längeren Laufstrecke, den 1500 Metern, konnte Julian Gering (Jg. 2002 !) von der LG Vogtland mit 4:05,56 min. und Platz fünf überzeugen. Allerdings muss gesagt werden, das bei zahlreichen Laufdisziplinen sächsische Aktive der U18 am Start waren, die da sicher im Feld der „Großen“ viel lernen konnten. Schnellster sächsischer 60-m-Sprinter war zum Beispiel Simon Wulff vom DSC mit 6,93 s im Vorlauf. Beim 200-m-Endlauf wurde Simon mit 22,05 s sogar Fünfter. Auch über 400 m und 800 m waren einige Athleten vom Jahrgang 2001 gemeldet. Mit  Dreispringer  Tim Kuhn von Vorwärts  Zwickau war ein weiterer U18 Mann erfolgreich, denn mit fast Bestweite von 14,06 m wurde er immerhin Siebenter. Vierte Ränge gab es für Lissy Rodehacke (LV 90 Erzg.) mit 12,16 m beim Dreisprung und ebenfalls auf Rang vier sprang Lea-Sophie Klik vom LAC EG Chemnitz mit  5,98 m, wobei sie diesmal knapp die 6 – m – Marke beim Weitsprung verfehlte.
Peter Strauß

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