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Erfolgreicher Start für die sächsischen Athleten*innen zur Masters EM in Venedig

09-09-2019 18:33
von Jörg Fernbach
Heike Martin Foto: privat

Am 5. September wurden in Eraclea die 21. Masters Europameisterschaften durch den Präsidenten der EMA, Kurt Kaschke, feierlich eröffnet. 4000 Sportler*innen aus ganz Europa, darunter 500 aus Deutschland kämpfen vom 5.-15. September in den Stadien von Jesolo, Caorle und Eraclea um Titel, Medaillen und gute Leistungen. 31 sächsische Athletinnen und Athleten gehören dem deutschen Team an und sie sind schon viele Jahre erfolgreich international unterwegs. 20 von ihnen sind bereits bei EM und WM medaillendekoriert.
Und schon in den ersten 4 Tagen bewiesen sie ihre Klasse und es waren schwere Wettkämpfe. Am 6. und am 8. September war hier im venezianischen Raum „Weltuntergang“ angesagt. Unmassen Wasser kamen bei Blitz und Donner vom Himmel und am 6.9. endeten die Wettkämpfe gar erst nach 22 Uhr. Am 8.9. stand nachmittags das Wasser über 20 cm hoch und die Sportschuhe wechselten von den Füßen in die Hände. Deshalb mussten viele Wettbewerbe auf den 9. September verlegt werden.
Aber die Sportler*innen wussten es zu nehmen und „fügten“ sich diesen Bedingungen. Mit einem tollen deutschen und sächsischen Start. Nach 4 Tagen stehen insgesamt 104 Medaillen auf dem deutschen Konto, darunter 38-mal Gold. Noch liegen wir damit auf Platz 2 hinter Italien (102 Medaillen, aber schon 41x Gold), aber abgerechnet wird am 15. September. Einen sehr guten Beitrag dazu haben unsere sächsische Athleten*innen beigesteuert,
Hervorragend der neue Europarekord (Bestleistung) von Petra Herrmann (SG Vorwärts Frankenberg), die in der W60 den Dreisprung mit 10,31 m gewann. Eine zweite Goldmedaille im Dreisprung ging ebenfalls nach Sachsen. Christina Friedrich von der TSG KW BX Weißwasser  gewann in der W65 mit 8,66 m. Gold gab es für Dr. Angela Müller vom Dresdner SC 1898 in der W55 im Siebenkampf mit 5174 Punkten. Matti Herrmann (M35) von der SG Vorwärts Frankenberg lag im Zehnkampf nach Tag 1 auf Goldkurs, am Ende wurde es der Vizeeuropameistertitel mit 6771 Punkten.
Doppeltes Gold über die 100 m gab es für Sachsen durch Heike Martin (W45) vom LAC Erdgas Chemnitz, die das Finale in 12,69 s für sich entschied und für Dr. Kristina Hanke vom SSV Heidenau in der W70 in 16,66 s. Bronze kam noch durch Dr. Uta Teuber (TSG Markleeberg von 1903) dazu, die Kugel in der W60 auf 11,26 m fliegen lies und Sigrid Böse in der W60 (TSG KW BX Weißwasser) in 14,22 s über die 80 m Hürden.
Nicht alle Medaillen“träume“ gingen auf, so ging es zum Beispiel Jörg Fernbach vom Radeberger SV. Er lief im Country-Cross der M65 mit einem starken Bayern und einem starken Würtenberger auf Platz 4, aber froh über eine Holzmedaille bei einer EM und die Briten und Finnen auf die Plätze 5+6 verwiesen.
Bis zum 15.9. folgen nun noch 7 Wettkampftage und wir drücken unseren Sportlerinnen und Sportlern beide Daumen für weitere zahlreiche Erfolge.
Die Ergebnisübersicht stellt nur einen Zwischenstand dar, alle Ergebnisse stehen unter: www.leichtathletik.de und nach der EM gibt es einen kompletten Übersichtsbericht.  
Jörg Fernbach

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