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1. Wertungslauf im Lichtenauer Sachsen-Cup 2015 - 23. Freiberger Adventslauf

03-12-2014 17:46
von Jörg Fernbach
Foto: Carsten Schlenkrich

Freiberg,29.11.: Der 23. Freiberger Adventslauf war etwas ganz Besonderes, denn erstmals nach 10 Jahren startete der Lichtenauer Sachsen-Cup nicht mit dem Mazda-Lauf in Eilenburg in seine neue Saison, sondern mit dem Freiberger Adventslauf. Der Leichtathletik-Verband Sachsen und die Lichtenauer Mineralquellen GmbH hatten mit dem Hetzdorfer SV einen Partner gefunden, mit dem sie dieses zukunftsweisende Modell einer Siegerehrung für die mit dem Glauchauer Herbstlauf zu Ende gegangene Saison 2014 und dem Start in die Ranglistenläufe des Lichtenauer Sachsen-Cups 2015 in hervorragender Weise umsetzen konnten. Herzlichen Dank dafür an die vielen fleißigen Mitstreiter des Hetzdorfer SV um Philipp Leibelt.
Und noch etwas Besonderes prägte diesen 23. Freiberger Adventslauf, die 1000er Marke bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde erstmals in der Geschichte dieses Laufes geknackt. Allein über die Wertungsläufe 3 km, 6 km, 12 km und die Staffeln waren 200 Läuferinnen und Läufer mehr als 2013 durch das weihnachtlich geschmückte Freiberg unterwegs. Sie kamen nicht nur aus Sachsen, sondern in den Ergebnislisten stehen Orte wie Erfurt, Gera, Neubrandenburg, Quedlinburg und Zell am Neckar.
Die Kombination von Siegerehrung im LSC und der Einordnung des Adventslaufes als 1. Wertungslauf für Sachsens ranghöchste Laufserie hat mit Sicherheit einen großen Anteil daran. An dieser Stelle noch für Alle, die begeisterte Lichtenauer Sachsen-Cup Läufer sind, eine Zukunftsinformation: Diese Kombination soll insgesamt 4 Jahre in diese Form beibehalten werden und im 5. Jahr wird es dann eine Siegerehrung am Stammsitz der Lichtenauer Mineralquellen geben und immer in diesem 5. Jahr soll nach dem Modell Freiberg zur Siegerehrung der 1. Wertungslauf für das Folgejahr stattfinden. Dazu wird es einen neu zu organisierenden Lauf in der Niederlichtenauer Region geben.
Tausende Menschen füllten die Freiberger Innenstadt an diesem Nachmittag des 29. November um den super geschmückten Weihnachtsmarkt zu besuchen, aber sie waren gleichzeitig auch begeisterndes Publikum des Adventslaufes. Es war ein sehr angenehmes Gefühl für die Läuferinnen und Läufer, durch dieses dichte Spalier von applaudierenden Menschen zu laufen. Herzlichen Dank den Freibergern und ihren Gästen für das Gefühl, als "im Kreis rennende Verrückte" (so ein Zuschauer) trotzdem willkommen zu sein. Viele Läuferinnen und Läufer haben dann nach dem Lauf mit ihren Angehörigen den Weihnachtsmarkt besucht und auf ihrem Nachhauseweg nahmen sie aus Freiberg viele Pyramiden, Nussknacker, Schwippbogen oder auch Nußknacker mit nach Hause.
Zuerst begannen die Bambinis ihr Können zu zeigen und 86 unserer Jüngsten freuten sich im Ziel ganz besonders über das Pfefferkuchenherz.
Alle Läufe prägte in diesem Jahr die Tatsache, dass es bei allen Strecken klare Siegerinnen und Sieger gab. Über die 3 km siegte überlegen Julian Gering von der LG Vogtland, gerade erst Landesmeister im Cross geworden, in 10:30 min vor John Viehweger vom TSV Elektronik Gornsdorf (11:02 min) und Daniel Wegener (11:05 min) aus Dippoldiswalde. Bei den Mädchen gewann Lisa Marie Liebs von der SG Freital, die nach 11:47 min über die Ziellinie lief. Jule Bannack wurde Zweite (11:56 min) vor Sarah Chantal Meyer (12:03 min)
Eine Veränderung zu den Vorjahren gab es über die 6 km Strecke. Hier hatte die Laufkommission des LVS vorgeschlagen, diese Strecke für die AK 60 + einzuordnen und die Verantwortlichen des Hetzdorfer SV haben sofort darauf reagiert. Von den Läuferinnen und Läufern dieser AK bis hin zur M85 wurde es sehr positiv aufgenommen und bei der enorm gestiegenen Starterzahl hat es auch zur Entspannung über die 12 km geführt.
Sieger wurde ein Läufer aus Zell am Neckar, der aber seine Wurzeln im Erzgebirge hat. Clemens Silabetschky, früher zu Hause in Schwarzenberg, gewann in 18:48 min sehr deutlich vor Fabian Malaßa vom Laufteam Pirna (20:01 min) und David Popov vom TSV Flöha 1848 (21:48). Genauso überlegen wie Clemens gewann bei den Frauen Eva Lamm, die Teamkollegin von Fabian Malaßa. Ihre Siegerzeit: 21:48 min. Auf den Plätzen folgten Anna-Kristin Fischer vom SV Großbardau (23:12 min) und Patricia Rennon vom SC Neubrandenburg (23:44 min)
Insgesamt vier Runden waren dann im Hauptlauf über die 12 km zu absolvieren. Die Dunkelheit hatte sich über Freiberg gelegt und Fackeln erhellten an vielen Stellen die Laufstrecke entlang der alten Stadtmauer. Bei den Männern war Andre Fischer vom TSV Dresden ganz schnell unterwegs. Nach 41:12 min lief er an Bernd Lindner, dem Urgestein der sprechenden Laufszene vorbei ins Ziel. Andrea Burow von der zeitnehmenden Firma Triathlon-Service, hatte für ihn, wie auch für alle Läuferinnen und Läufern, ihr bezauberndes Lächeln im Gesicht. Ganz stark bei den Frauen Cathleen Schmidt vom Chemnitzer LV Megaware. Sieg in 50:47 min vor der starken Anne Gründler von der SG Adelsberg (52:19 min) und der mit "Heimvorteil" startenden Hana Kolarova von der TU Bergakademie Freiberg (52:43 min).
Herausragend auch die Ergebnisse in der Staffel (4 x 3 km), denn der Sieg ging hier an 4 4 Beer (und dieses Bier haben sie sich mehr als verdient). Johann Heyral, Jan Riedel, Felix Rüger und Nic Ihlow waren mit ihren 37:24 min mehr als drei Minuten schneller als die Sieger von 2013. Hinter diesen Namen stehen aber auch so renommierte Clubs, wie der Dresdner SC 1898 und der LAZ Leipzig. Auch die Namen der zweitplatzierten Staffel haben einen besonderen Klang in der Laufszene. Felix Timmel, Erik Wetzstein, Toni Riediger und Max Baldauf sind die "Phantastischen Vier" und sie verdrängten noch die Riesa Runners mit dem Top-Athleten Andre Pollmächer (8. im Marathon bei der EM in Zürich) auf Platz drei. All die hier genannten stehen stellvertretend für die mehr als 1000 Läuferinnen und Läufer des 23. Freiberger Adventslaufes und alle können die Ergebnisse unter: www.traithlon-services.de abrufen.
Fotos findet ihr bei facebook - Marcel Schlenkrich und im Verbandsorgan Dezember.
Mit diesem wunderbaren Lauf hat die Laufsaison im Lichtenauer Sachsen-Cup 2015 einen klasse Auftakt erfahren. Großer Dank an Alle.
Jörg Fernbach 

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