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11. Wertungslauf im Lichtenauer Sachsen-Cup 2015 - 25. Röhrgrabenlauf Ehrenfriedersdorf

14-10-2015 18:44
von Petra Hesse

Ehrenfriedersdorf, 10.10.2015 Arzgebirg, wie bist du schie … Im grünen Herzen des Erzgebirges liegt die Bergstadt Ehrenfriedersdorf, zu der sich 388 Laufsportler auf den Weg machten. Was war der Stein des Anstoßes? Zum Saisonende luden der TTL Ehrenfriedersdorf und der LSV Waldfrieden Thum zur 25. Auflage des Röhrgrabenlaufes ein. Der Gesamtleiter Thomas Richter sichtlich zufrieden, meinte: „Wir haben das Jubiläum traditionell nach bewährtem Konzept vorbereitet und freuen uns, dass der Lauf so gut angenommen wird.“ Alle fünf Wettbewerbsstrecken wurden im Greifenstein-Stadion, welches mit kühlen Nebelwolken (8°C) verhangen war, gestartet. Nachdem die Kleineren ihre Runden gedreht hatten, nahmen 285 Teilnehmer die Strecken über 5, 10 und 20 Kilometer unter die Sohlen. Zunächst überwanden sie gemeinsam den ersten asphaltierten Anstieg, ehe sich ihre Wege im Greifensteinwald trennten. Bergauf und bergab sowie über Stock und Stein ging es auch zwei Kilometer am historischen Röhrgraben entlang und dann war das Ziel zum Greifen nah.
Nach 10 Kilometer passierte als Erster der Annaberg-Buchholzer Carsten Hein (SC Norweger 1896; 38:59 min) den Zielbogen. Der 35-Jährige dominierte mit einem komfortablen Vorsprung vor David Mehner (FSV Krumhermersdorf; 41:12 min) und vor seinem  Klubkameraden Marco Häßler (42:08 min).
Bei den Frauen hingegen war der Ausgang des Rennens völlig offen. Jana Richter (LATV Plauen) dürfte im Zielbereich ein Stein vom Herzen gefallen sein, denn sie gewann mit einer Laufzeit von 47:16 Minuten. Ihre Konkurrentin Anne Gründler (SG Adelsberg) folgte ihr nur nach 17 Sekunden und die Vorjahressiegerin Bärbel Hempel (ESV Lok Döbeln) ebenfalls nach weiteren 17 Sekunden.
Auf der 20-Kilometer-Distanz kam Maik Bock (LC Oelsnitz-Erzgebirge) am besten zurecht und die Stoppuhr zeigte 1:24:08 Stunde an. Ein erneuter Triumpf für den Vorjahressieger! Nach ihm kam Marek Gähler (1:24:30 h) knapp vor Sten Reichel (TSV 1872 Pobershau; 3 Sekunden Rückstand) ins Ziel.
Die Leipzigerin Sindy Kerner ließ der Konkurrenz keine Chance und siegte souverän in 1:36:48 Stunde. Die aus Steinbach kommende Sophia Lötzsch (1:43:21 h) und Carmen Wolf (ATSV Gebirge; 1:45:25 h) erkämpften sich die weiteren Podestplätze.
Die anschließenden Siegerehrungen klappten wie am Schnürchen! Somit dürfte Sportfreund Ulrich Stecher (vom gastgebenden Verein), der sein 10. Jubiläum feierte, bei der Läuferschar einen Stein im Brett haben. Denn seit 2006 stellt er sicher, dass für jeden Finisher die exakte Zielzeit dokumentiert wird.
Bei diesem schwierigen, abwechslungsreichen Lauf wurde außerdem auch die Gelegenheit genutzt, um Punkte beim Chemnitzer-, Westsachsen- und Lichtenauer Sachsen-Cup zu sammeln. Den Stein ins Rollen gebracht und im nächsten Jahr selbst dabei? Wos kaas denn Schenners gahm? Alle Ergebnisse: www.lsv-waldfrieden-thum.de Petra Hesse

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