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3. Wertungslauf zum Lichtenauer Sachsen-Cup 2014 - 17. Hohburger Steinbruchlauf

06-05-2014 10:24
von Webmaster
17. Hohburger Steinbruchlauf
17. Hohburger Steinbruchlauf

Hohburg, 01.05.: Noch immer wissen nicht alle Sachsen wo die Hohburger Schweiz liegt, es werden aber immer mehr. Und einen wesentlichen Anteil daran hat der Hohburger Steinbruchlauf. Durch seine Auswahl für die ranghöchste Laufserie im Freistaat, den Lichtenauer Sachsen-Cup, kommen Läuferinnen und Läufer aus ganz Sachsen in die Region der Gemeinde Lossatal. Starke Läuferinnen  waren von weit her angereist, Zwickau, Limbach-Oberfrohna, Radeburg, Chemnitz und Dresden standen als Heimatorte in der Startliste und wollten den "Einheimischen" aus dem Leipziger Raum Paroli bieten. Über 400 waren in diesem Jahr gekommen, um die attraktiven, nicht ganz leicht zu laufende 10 km Wertungsstrecke für die Cupwertung, sowie die weiteren angebotenen Distanzen von 2 und 5 km zu laufen bzw. zu walken. Schön war es auch anzusehen, wie sich die Bambinis vor den Hauptläufen begeistert auf ihren Schnupperkurs begeben haben. Immer dabei der Schirmherr und Bürgermeister, Uwe Weigelt, dem es eine Herzensangelegenheit ist, persönlich die Siegerehrungen vorzunehmen. An seiner Seite drei Männer, die sich bestens in der Laufszene auskennen und ihn mit fachlichem Rat hilfreich zur Seite stehen. Das Urgestein der "sprechenden" Laufszene Leipzig, Peter Strauß und der langjährige Organisator dieses Laufes, Frank Scheller, schufen gemeinsam mit dem seit 2010 als Cheforganisator wirkenden Winfried Kluge das optimale Umfeld für den Lauf. Mit ihnen eine top motivierte Mannschaft, die in allen Dingen souverän agierte. So zum Beispiel, war jeder kleine Stein, jede Wurzel auf der Laufstrecke farbig markiert. Manchmal hilft aber die beste Markierung nicht, ein großes Läuferfeld und geringe Abstände schränken dann die Sicht darauf ein. Aber die Läuferinnen und Läufer können damit umgehen und wenn es doch einmal passiert, dass es zum Umknicken des Fußes kommt, dann sind die hilfsbereiten Mitarbeiter des DRK immer vor Ort.
In Hohburg wird immer noch per Starterklappe gestartet, niemand soll erschrecken und dies klappt bestens; es hat noch keiner den Start verpasst. Im Wertungslauf über die 10 km nahmen mehr als 200 Starter den Kampf um die Wertungspunkte auf, darunter der gerade von den Senioren-Weltmeisterschaften in Budapest zurückgekehrte 4 fache Weltmeister ( 8 km Cross, Halbmarathon ) Armin Zosel aus Radeburg. Er freute sich ganz besonders, dass er in Hohburg in seiner Alterklasse, der M 80 ! echte Gegner hatte. Unter ihnen Gunther Beyer aus Grimma, der 2006 den Klassiker unter den Marathons (Marathon-Athen) in seiner AK gewonnen hatte und Dr. Harald Wagner aus Hainsberg.
Gesamtsieger über die 10 km wurde ein Mann aus dem Erzgebirge. Carsten Hein vom Sport-Werk Annaberg siegte in 35:07 min.vor Lars Krause von der TSV Einheit Grimma (36:14 min.) und Lukas Flinzberger von TRI-Sport Wurzen (36:49 min.) Bei den Damen ging es nicht so eng an der Spitze zu, denn hier siegte sehr überlegen Sandra Boitz vom SC DHfK Leipzig, die mit 39:39 min mehr als 5 Minuten Vorsprung vor der Gesamtzweiten hatte. Antje Müller vom LFV Oberholz lief nach 44:49 min. ins Ziel. Klasse Leistungen von beiden und es ist hier gestattet anzumerken, dass beide in der AK W 40 starten. Über 20 Jahre jünger ist die Drittplazierte, aber auch sie kam mit einer bemerkenswerten Leistung ins Ziel. Für eine Judoka vom Judo SV Eilenburg sind die gelaufenen 45:10 min. ganz stark. Gratulation dazu an Paula Gredig. Nicht nur beim Lauf geht und ging es in Hohburg zügig zur Sache. Nahtlos schlossen sich die Siegerehrungen an und die Geehrten freuten sich neben ihren Urkunden über ihre Sachpreise. Dank dafür an alle Sponsoren aus der Region, die schon viele Jahre dem Lauf ihre Treue halten. Stolz war auch am Ende des 17. Hohburger Steinbruchlaufes, der Vereinsvorsitzende des Hohburger SV und Cheforganisator, Winfried Kluge. Stolz auf sein Team, stolz auf das große Teilnehmerfeld und stolz auf die Anerkennung durch den Leichtathletik-Verband Sachsen, hat er schon 2015 im Blick und wie er betonte, wird sich Hohburg auch im kommenden Jahr um einen Wertungslauf zum Lichtenauer Sachsen-Cup bewerben. Es war ein 1. Mai in der Hohburger Schweiz der Freude machte, danke dafür ins Lossatal. Ergebnisse: triathlon-service.de Jörg Fernbach

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