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9. Lauf im Lichtenauer Sachsen-Cup 2018 - 39. Sachsenlauf Coswig

27-06-2018 18:10
von Veranstalter
Marc Schulze im Interview mit Bernd Lindner Foto: TuS Coswig

Streckenrekord und Seriensieger beim 9. Lauf im Lichtenauer Sachsen-Cup. Es bleibt dabei: Wenn Juliane Meyer und Marc Schulze beim Sachsenlauf an den Start gehen, hat die Konkurrenz keine Chance. Und die Streckenrekorde wackeln. So auch bei der 39. Auflage am vergangenen Sonntag. Bei bestem Laufwetter und einer durch die Organisatoren des TuS Coswig hervorragend präparierten Strecke machten die beiden bei den Hauptläufen über 29,8 Kilometer kurzen Prozess.
Die Leipzigerin Juliane Meyer pulverisierte ihre erst vor einem Jahr aufgestellte Streckenbestzeit von 2:00:10 Stunden um mehr als eine Minute und blieb als erste Frau in 1:58:55 Stunden unter der 2-Stunden-Grenze. Mit dieser Zeit wäre sie im Männer-Rennen Fünfte geworden. Dort war zum sechsten Mal in Serie der Dresdner Marc Schulze erfolgreich. 1:47:53 Stunden bedeuteten mehr als sechs Minuten Vorsprung vor Maik Bock aus Oelsnitz. Seinen eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2015 von 1:43:09 Stunden verfehlte der 33-Jährige aber deutlich.
Juliane Meyer, im April zum dritten Mal Siegerin des Leipzig-Marathons, hatte nur eine Kontrahentin: sich selbst. Ohne Uhr an den Start gegangen, musste sie ausschließlich auf ihr Tempogefühl vertrauen. „Vielleicht war ich deshalb eine Minute schneller, weil ich nicht immer auf die Uhr sehen konnte“, sagte die 29-Jährige vom SC DHfK Leipzig im Scherz. Seit 2014 hält sie auch den Rekord auf der 11,8 Kilometer-Strecke des Sachsenlaufes, den diesmal ihre Partnerin Sandra Boitz für sich entschied. Auch Marc Schulze war mit sich und seinem Lauf äußerst zufrieden. „Der Sachsenlauf ist immer wieder ein Erlebnis und eine Herausforderung. Es macht einfach Spaß, hier zu laufen“, sagte der Sieger des Oberelbe-Marathons vom 29. April.
Die 11,8-Kilometer-Distanz wurde zu einer Angelegenheit des Dresdners Tim Koritz. Bei der Damenkonkurrenz siegte Sandra Boitz vom SC DHfK Leipzig.
755 Teilnehmer, die neben den Hauptläufen über 29,8 und 11,8 auch die 5 und 1,6 Kilometer in Angriff nahmen oder beim Bambini-Lauf, im Nordic Walking oder Wandern starteten, waren im Rahmen des Erwarteten. Der jüngste Starter war vier Monate alt, die älteste Teilnehmerin – jeweils beim Wandern – 93 Jahre. Zum 39. Mal und damit bei allen Sachsenlauf-Auflagen stellte sich der Weinböhlaer Jürgen Winter dem Starter. Eine besondere Leistung vollbrachte die Dresdnerin Mandy Schubert im 5-Kilometer-Lauf. Um einem mehrfach gestürzten und verletzten Läufer zu helfen, verzichtete sie auf ihr eigenes Ergebnis.
Dem Aufruf zum Bambinilauf sind 63 Kinder gefolgt. Die Wertung der meisten Teilnehmer einer Kindertagesstätte haben die Spitzgrundspatzen und Sonnenkäfer Coswig mit jeweils fünf Startern gewonnen.
Organisationschef Jürgen Schildt, der selbst die 5 Kilometer lief, resümierte: „Es war ideales Wetter für Läufer, besser geht es nicht. Aber für die Gäste war es leider nicht so günstig.“ Und dank des Einsatzes von Daniel von Sachsen waren alle Wege frei.
Zudem geht der Dank für die Unterstützung an alle Sponsoren, Förderer, Helfer und Enthusiasten, die erneut für eine sehr erfolgreiche Veranstaltung gesorgt haben.
Uta Büttner

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