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Jubiläum bei den Landesmeisterschaften 10 000 m, 5000 m und Mehrkampf der Senioren

10-05-2016 06:04
von Peter Strauß
Matti Herrmann mit Töchterchen und dem stolzen Opa Lutz Herrmann-Archivfoto Wolfgang Gerstmann

Markkleeberg, 08.05.: Bestes Sommerwetter und endlich mit 190 gemeldeten Teilnehmern eine große Anzahl von Wettkämpfern bei dieser 25. Auflage dieser Sachsenmeisterschaft im Markkleeberger Camilo Ugi Stadion, wo sogar die Hammerwerfer ihre Meister ermittelten, nur der ständige böige Ostwind störte da etwas. Höhepunkt in Markkleeberg die Läufe über 10.000 m, denn es gab besonders bei den Männern erfreulich große Felder und schnelle Leute. Der erste Lauf der Männer bis AK 45 sah 24 Aktive am Start, und schon bald nach dem Start waren die zwei SC DHfK – Athleten Sebastian Nitsche und Maik Willbrandt mit deutlichem Vorsprung an der Spitze, doch Maik musste nach 3000 Metern das Rennen beenden – die Wade machte Probleme. Am Ende war nach  schnellen 32:33,03 min. der Sebastian Nitsche (AK 30) der Schnellste vor seinem Klubkamerad Sven Richter und vor den in der AK 45 laufenden Lars Krause vom TSV Einheit Grimma. Bei den Frauen lief die Leipzig – Marathonsiegerin von 2013, Sandra Boitz (AK 40) vom SC DHfK, ein einsames Rennen gegen die Uhr und war nach 38:01,80 min. an diesem Tag die schnellste Frau vor Franziska Kranich von der LG Neiße. Natürlich wurden in Markkleeberg auch die drei schnellsten Männer und Frauen als Sachsenmeister und Medaillengewinner geehrt und in ihren entsprechenden Altersklassen noch mal auf das Siegerpodest gerufen. Aber im Nachhinein gab es Probleme, denn nach einem Beschluss unseres Verbandes „Bei allen Meisterschaften sind die Teilnehmer an einem Tag in einer Disziplin nur in einer AK startberechtigt“ waren die Siegerehrungen nicht korrekt! Aber, Fakt ist, das viele Teilnehmer dieser Landesmeisterschaft aus der Laufszene kommen und erfreulicherweise in diesem Jahr in großer Zahl an dieser Bahnlandesmeisterschaft teilgenommen haben. Da ist es in der Laufszene üblich, die Gesamtsieger zu ehren und dazu gibt es noch eine AK-Siegerehrung, und so war es eigentlich auch noch vor wenigen Jahren bei dieser Meisterschaft üblich. Wer wurde also hier benachteiligt? Am Tag in Markkleeberg gab es keine Proteste, einzig die „jungen Wilden“ die noch nicht die Zeiten der erfahrene Langstreckler schaffen, gingen da leer aus. Aber was hindert uns daran, neben den Männern (Frauen) und Senioren noch eine Wertung der Junioren auszuschreiben? Diese derzeitige Festlegung sollte also noch mal überdacht werden!
Doch zurück zu weiteren Disziplinen, denn da sorgten die Männer der SG Vorwärts Frankenberg für Aufmerksamkeit. Schon beim 100-m-Lauf zum Dreikampf Verwunderung:  Vater Lutz Herrmann und Sohn Matti Herrmann laufen bei der M30! Die Erklärung von Lutz: „Wir wollen die Mannschaftswertung gewinnen, da stoße ich heute auch mit der großen Kugel“. Zusammen mit Frank Lagatz war dann auch der Mannschaftssieg gesichert. Aber die Frankenberger waren dann auch noch die Sieger bei der Schwedenstaffel vor der LG Neiße und Matti Herrmann wurde so nebenbei noch Landesmeister über 400 m Hürden der M30. Übrigens beim Dreikampf gab es noch eine Besonderheit – der in der M85 startende Heinz Ebermann vom  SC DHfK war in dieser Altersklasse wohl der erste Sachse , der diesen Dreikampf absolvierte, da am Ende 2210 Punkte stehen hatte und nun außerdem mit 17,81 s über 100 m und 2,97 m beim Weitsprung in der Sächsischen Bestenliste geführt wird.
Beim Hammerwurf wurden ebenfalls die Landesmeister der Senioren ermittelt, die beste Weite bei den Männer schaffte bei der M45 Sören Triebel (LV Ol. Kirchberg) mit 47,78 m, und bei den Frauen glänzte Manja Groß vom SV 1870 Großolbersdorf bei der W35 mit 42,14 Metern. Daß es beim Hammerwurf zur Zeitverzögerung kam hatte einen besonderen Grund: Ein Wurfgerät hatte sich im Netz verfangen, und die Kampfrichter versuchten 20 Minuten, das Gerät zu entfernen – vergebens, der Hammer lebte auch noch am Montag in großer Höhe! (alle Ergebnisse unter: www.lvsachsen.de). Peter Strauß

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