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Starkes sächsisches Ergebnis zur 119. Deutschen Meisterschaft in Berlin

05-08-2019 20:21
von Jörg Fernbach
Christina Schwanitz Foto: Iris Hensel

Gebündelte Deutsche Meisterschaften von 10 Sportarten am 3. und 4. August in Berlin, ein großartiges Medienereignis. Mit dabei die deutschen Leichtathleten, die an die Stätte ihrer erfolgreichen Europameisterschaften 2018, ins Berliner Olympiastadion, zurückkehrten. Im Livestream und im ZDF/ARD waren die Wettkämpfe zu verfolgen und es kamen an beiden Tagen 60.550 Zuschauer, um die spannenden und hochkarätige Wettkämpfe zu verfolgen.
Unsere sächsischen Starterinnen und Starter schlugen sich dabei hervorragend, denn sie haben das gute Ergebnis der DM 2018 in Nürnberg übertroffen. Gab es in Nürnberg 3 x Gold, 2 x Silber und 5 x Bronze, stehen für 2019 5 Deutsche Meistertitel, 3 deutsche Vizemeister und 4 Bronzemedaillen in den Ergebnisprotokollen.
Von den Goldmedaillengewinnern der DM 2018 konnte Christina Schwanitz ihren Titel verteidigen und gewann das Kugelstoßen mit 18,84 m. Christina Schwanitz vom LV 90 Erzgebirge, trainiert von Sven Lang, hat gegenwärtig ein enormes Pensum zu bewältigen. Sportlerin, Zwillingsmama und Studentin, da kann sie auch einmal nicht 100 % geben. Christina Schwanitz hat nun noch eine Prüfung vor den Semesterferien zu absolvieren, dann für kurze Zeit eine Aufgabe weniger, die sicher mit der Vorbereitung auf die WM ausgefüllt sein wird.
David Storl konnte seinen Titel nicht verteidigen, verletzungsbedingt nicht optimal vorbereitet, stieß der SC DHfK Athlet die Kugel auf 19,77 m und holte damit Bronze. Auch für Sebastian Hendel klappte es mit der Titelverteidigung über die 5.000 m nicht, er lief am Podest vorbei.
Besser lief es für Kristin Gierisch und Max Heß vom LAC Erdgas Chemnitz im Dreisprung. Kristin Gierisch, 2018 2. hinter Nele Eckhardt gelang mit ihrem Sprung über 14,26 m auch der Sprung aufs oberste Podest. Ihr Fazit: „Bei der DM geht es nur um die Farbe der Medaille und mit der bin ich zufrieden“. Ihre Vereinskameradin Maria Purtsa ergänzte mit ihrer Bronzemedaille und gesprungenen 13,24 m das sehr gute Chemnitzer Ergebnis. Max Heß, der 2018 seinen Wettkampf vorzeitig abbrach, schaffte ebenfalls den Titelgewinn. In seinem ersten Wettkampf seit 12 Wochen schätzt er seine Siegerweite von 16,50 m als gutes Ergebnis ein.
Sehr zufrieden war Karl Bebendorf vom Dresdner SC 1898 über seinen Sieg über 3000 m Hindernis in 8:33,59 min. Karl, der ein Comeback über diese Hindernisdistanz feierte, sagte danach: „Von Null auf Hundert“ und er konnte am Ende seine Stärke, die er als 1.500 m Spezialist sich angeeignet hat, in Gold umwandeln.
Gold Nummer 5 erkämpften die Sprinter des SC DHfK Leipzig in der 4x100 m Staffel. Felix Straub nahm das Rennen als Erster auf, Niels Torben, Roy Schmidt und Marvin Schulte komplettieren das schnelle Team der Leipziger, das mit 39,02 s den Deutschen Meistertitel gewann.
Silber und damit Deutsche Vizemeister wurden Martin Vogel über die 110 m Hürden in 13,88 s und Robert Farken (beide SC DHfK Leipzig mit 1:47,48 min. über die 800 m. Für Marvin Schlegel vom LAC Erdgas Chemnitz war es die 1. Medaille bei den Männern, die er über 400 m in gewann. Mit übersprungenen 2,10 m gewann Rudolf Bastian vom Dresdner SC 1898 die Bronzemedaille im Hochsprung (sein Vereinskamerad Jonas Wagner sprang ebenfalls 2,10 m hoch, aber er kam auf grund der Versuche auf Platz 4) und der Speer von Christine Winkler (SC DHfK Leipzig) flog auf die Bronzeweite von 55,38 m.
13 Plätze 4-8 zeugen weiterhin vom hohen Leistungsniveau unserer sächsischen DM-Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Unseren Deutschen Meisterinnen und Meistern, unseren Medaillengewinner*innen und Finalteilnehmern herzlichen Glückwunsch und ihren Trainern*innen ein großes Dankeschön von den Präsidiumsmitgliedern des LVS.
Alle Ergebnisse: www.leichtathletik.de
Jörg Fernbach

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