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Willkommen auf der Homepage des Leichtathletik Verband Sachsen e.V.
DDR-Sprintlegende Heinz Erbstößer wurde 80!
Aktuelle News: DDR-Sprintlegende Heinz Erbstößer wurde 80!
von Peter Strauß
Foto: Frank Hempel
Foto: Peter Strauß

Er war nicht nur der erfolgreichste Sprinter Leipzigs, Heinz Erbstößer war auch der erfolgreichste Sprinter Sachsens in den Jahren 1959 bis 1969, und mit seinen 22 DDR – Meistertiteln über 100 m, 200 m und mit der 4 x 100-m-Staffel war Heinz auch der beste Kurzstreckenläufer seiner Zeit in der ehemaligen DDR. Der am 14. März 1940 in Torgau geborene Sprinter nahm 1964 an den Olympischen Spielen in Tokio teil, für die damals noch gesamtdeutsche Mannschaft gab es extra Ausscheidungswettkämpfe im Berliner Olympiastadion. In Tokio selbst startete Heinz über 200 m und mit der 4 x 100-m-Staffel in der Besetzung Heinz Erbstößer, Rainer Berger, Peter Wallach und Volker Löffler. “Tokio war schon ein tolles Erlebnis, und wir vier Staffelläufer haben immer noch Kontakt und treffen uns! Übrigens warm war es dort auch. Die Diskussion um die zu warmen Temperaturen bei Olympia 2020 in Tokio kann ich deshalb nicht nachvollziehen“ erzählte Heinz, als wir uns vor einigen Wochen in Leipzig - Lößnig trafen.
Höhepunkt in der Laufbahn des Leipzigers war 1968. Olympia rief in Mexiko, und die 4 x 100-m-Staffel der DDR mit Heinz Erbstößer, Hartmut Schelter, Peter Haase und Harald Eggers stellte im Halbfinale mit 38,72 s einen Europarekord auf, im Finale waren die Franzosen als dritte Staffel mit 38,43 s noch schneller und die DDR- Staffel belegte Rang fünf in 38,66 s. Am 9.August bei den DDR-Meisterschaften in Erfurt war Heinz der erste DDR-Sprinter, der die 100 m in 10,1 Sekunden (Handstoppung) absolvierte!
Beruflich hatte Heinz seine Heimat in der Leipziger Telekomhochschule als Sportlehrer 1966 gefunden. Doch mit der Wiedervereinigung wurde der obligatorische Sportunterricht abgeschafft. Doch Heinz Erbstößer kümmerte sich weiter um den nun freiwilligen Sport und hatte auch andere Aufgaben. Mit 75 Jahren zog sich Heinz dann ins „Rentnerleben zurück und heute ist er mit seiner Frau mit dem Rad oder zu Fuß viel unterwegs,
Wir haben bei unserem Treff natürlich auch über die „alten Zeiten“ gesprochen, und Heinz zeigte sich enttäuscht. „Was ist aus unseren großen Wettkampfstätten geworden? Das Leipziger Zentralstadion wurde zum Fußballtempel umgebaut. Das ehemalige Chemnitzer Ernst-Thälmann-Stadion, wo im Juli 1982 der große Länderkampf DDR – USA mit 75.000 Zuschauern an beiden Tagen stattfand, braucht dringend Erneuerung, das Dresdner Heinz-Steyer-Stadion wird seit vielen Jahren saniert und mit dem Jenenser Ernst-Abbe-Sportfeld wird bald eine weitere bekannte Leichtathletikanlage verschwinden. Einzig in Erfurt ist ein wunderschönes Stadion entstanden“. Und nach der Sanierung wird dann auch das Dresdner Heinz-Steyer-Stadion wieder erstrahlen.
Am 14. März feierte Heinz Erbstößer nun seinen 80. Geburtstag „in drei Etappen“, wie er erzählte. Die sächsischen Leichtathletinnen und Leichtathleten wünschen dem Jubilar beste Gesundheit und noch viel Freude an der Leichtathletik!
Peter Strauß

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