Sachsens Masters bei den deutschen Meisterschaften 2025 sehr erfolgreich in Gotha
Sachsens Masters bei den deutschen Meisterschaften 2025 sehr erfolgreich in Gotha
In diesem Jahr fanden die Deutschen Meisterschaften der Masters in Gotha im Volksparkstadion vom 22. bis 24. August statt, 1272 Teilnehmer aus 630 Vereinen, darunter
87 Sachsen, sorgten für große Starterfelder. Erfreulich, unsere Aktiven zeigten starke Leistungen, ja am zweiten Tag war mit 37 Medaillen gar „Ein Tag der Sachsen“ in Gotha. Insgesamt hatten unsere Vertreter 26 Gold-, 21 Silber- und 21 Bronzemedaillen im Reisegepäck – eine tolle Bilanz, wobei sich einige Vielstarter in mehreren Disziplinen
stark zeigten – an der Spitze wieder die Familie Herrmann von der SG Vorwärts Frankenberg. Mutter Petra gewann bei der W65 alle vier Sprungdisziplinen: Hoch 1,29 m, Stabhoch 2,50 m, Weit 4,41 m (Sachsenrekord eingestellt.) und Dreisprung mit 9,42 m! Tochter Bianka gewann beim Stabhochsprung der W40 mit 2,80 m Silber, Vater Lutz gewann Silber beim Stabhochsprung der M65 mit 3,30 m und verbesserte damit seinen eigenen Sachsenrekord. Gold in der M55 durch Sören Triebel (LV 90 Erzgebirge), der beim Hammerwurf mit 46,47 m gewann. Sohn Matti war bei vier Disziplinen der Sieger der M40: 110 m Hürden in 15,85 s, über 400 m Hürden in 56,88 s, beim Hochsprung mit persönlicher Bestleistung1,81 m und beim Dreisprung mit 12,69 m - beim Stabhochsprung gab es diesmal Silber mit 4,30 m, ebenso beim Weitsprung mit 6,45 m! Da kann in Frankenberg wohl eine tolle Familienfete starten.
Weitere Frauen aus Sachsen sammelten mehrere Medaillen in Gotha – so Ulrike Hiltscher von der LG Neiße bei der W70: Gold für Ulrike beim Hochsprung mit 1,14 m und beim Speerwurf mit 21,82 m, dazu Silber über 100 m in in 16,71 s und Bronze über 200 m in 35,24 s und beim Weitsprung mit 3,30 m und dazu noch Rang vier beim Kugelstoß mit 7,53 m – ein tolles Wochenendprogramm, da muss man den Hut ziehen! Doch bleiben wir weiter bei unseren erfahrenen Athletinnen: Bei der W70 wurde Brigitte Bonadt (SSV Heidenau) Doppelmeisterin mit der Kugel (9,81 m) und mit dem Diskus (22,45 m). Bei der W75 holte Dr. Kristina Hanke (SSV Heidenau) drei Medaillen: Gold mit der Kugel (8,23 m) und mit dem Speer (21,64 m) und dazu Bronze mit dem Diskus mit 20,39 m. Dr. Birgit Burzlaff (SF Neukieritzsch) war natürlich bi der W60 die Schnellste über 100 m in 14,38 s und mit der 4 x 100 m Staffel der StG SF Neukieritzsch gab es in 61,91 s ebenfalls Gold, dazu schaffte Birgit beim Weitsprung mit 4,49 m die Silbermedaille.
Einen Doppelsieg schaffte auch Heike Martin vom LAC Erdgas Chemnitz in der W50. Sie gewann die 100 m in Saisonbestzeit von 13,30 s und dann auch noch die 200 m in 27,43 s.
Nun noch zu unseren ältesten Teilnehmern. Bei der M90 war Siegfried Richter (Fortschritt Lichtenstein) bei vier Disziplinen am Start: Jeweils Gold über 100 m in 20,65 s und 200 m in in 47,41 s, dazu Silber mit dem Diskus (16,45 m) und dem Speer (23,33 m). Bei den Frauen war unsere älteste Starterin Lore Haußig von der TU Dresden mit einem Medaillensatz bei der W80 erfolgreich: Gold mit dem Diskus (14,61 m), Silber mit dem Speer (10,95 m) und Bronze mit der Kugel (6,03 m) – alle Achtung! Für drei Mittelsteckler des SC DHfK, Abteilung Laufsport, gab es über 1500 m ein böses Erwachen- in der ersten Ausschreibung stand: es gibt Stellplatzkarten, die dann abgeben werden, die gab es allerdings nicht, sondern die Meldung erfolgte im Callroom, dadurch durften unsere 3 Starter über 1500 m mitrennen, wurden aber aus der Wertung genommen und dies hat für viel Frust gesorgt! Die Liste unserer Medaillengewinner ist sehr lang, deshalb jetzt allen Erfolgreichen in Gotha herzliche Glückwünsche und tollen Dank für Euren Einsatz bei dieser DM! Alle Ergebnisse findet ihr unter Leichtathletik.de/ Ergebnisse.
Peter Strauß
Archivfotos (J.Fernbach): Petra und Matti Herrmann, Heke Martin, Brigitte Bonadt, Dr. Brigitt Burzlaff, Dr. Kristina Hanke, Ulrike Hiltscher, Lutz Herrmann