Der Lebenskreis von Alfred Sgonina hat sich vollendet.
Der Lebenskreis von Alfred Sgonina hat sich vollendet.
Er war ein ebenso begnadeter Sportler wie Künstler. Als Leichtathletik-Trainer führte er Stefan Junge 1972 zur olympischen Silbermedaille im Hochsprung. Nun ist der Leipziger Alfred Sgonina genau an seinem 95. Geburtstag friedlich eingeschlafen.
Leipzig.
Auf der Urne sind ebenso die olympischen Ringe zu sehen wie auf der Trauerkarte. Ja, ein Sportlerherz hat vor wenigen Wochen aufgehört zu schlagen. Genau an seinem 95. Geburtstag ist der Leipziger Leichtathletik-Trainer Alfred Sgonina friedlich eingeschlafen. An diesem Montag wurde er im Beisein vieler ehemaliger Schützlinge und Trainerkollegen auf dem Südfriedhof beigesetzt. Für die größte sportliche Leistung seiner Athleten hatte 1972 Stefan Junge gesorgt. Der damals 22-Jährige vom SC DHfK überquerte bei den Sommerspielen in München 2,21 Meter und sicherte sich die Silbermedaille im Hochsprung. Das Besondere an der Trainer-Sportler-Beziehung: Sgonina hatte den 1,95 Meter großen Athleten selbst entdeckt und von der Sichtung bis aufs olympische Podest geführt.
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