Katharina Maisch und Robert Farken erreichen ihre Zielstellungen zur HWM nicht

Katharina Maisch wird Zehnte bei der Hallen-Weltmeisterschaft in Polen

Leider konnte Kathi Maisch ihr selbstgestecktes Ziel, was sie mit Platz acht vor der Hallen-Weltmeisterschaft für sich ausgegeben hatte, nicht ganz erreichen.

Nach 18,11m im ersten Durchgang steigerte sich die LV 90-Athletin mit dem zweiten Versuch auf 18,56m und sicherte sich damit zwei weitere Versuche.

Die Versuche drei und vier waren leider ungültig, so dass die Kugelstoßerin am Ende der Weltmeisterschaften im polnischen Torun auf einen guten 10. Platz einkam.

„Ich habe am Ende ein bisschen den Faden und die Lockerheit verloren. Das Ziel ist natürlich, irgendwann da vorne mitstoßen zu können.“ so die 28jährige nach dem Wettkampf in der Medienzone.

Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye, als zweite deutsche Teilnehmerin, belegte Rang fünf.

Gleich tags darauf ging es ins Trainingslager nach Albufeira / POR, wo die Vorbereitung auf die Sommersaison, mit der Europameisterschaft als Höhepunkt, startet.

Sven Lang (Foto: Katharina Maisch mit Sven Lang)

Robert Farken scheidet im Halbfinale über 1500 m aus.

Robert Farken von der SG Motor Gohlis-Nord Leipzig hatte sich viel für die 1500 m zur Hallen-WM in Torun vorgenommen und seine Chancen standen auch gut. Aber sein Ergebnis enttäuschte nicht nur ihn, sondern uns Alle. Robert Farken ging als Vierter auf die entscheidenden letzten 150 Meter. Doch der WM-Sechste von Tokio konnte die Position nicht mehr verbessern. Mit 3:41,79 Minuten lief der Leipziger auf Platz fünf des Halbfinals. 

Sein persönliches Fazit:

„Ich habe einfach zu viele Fehler gemacht, wie ein Anfänger. Auf den ersten 1.000 Metern hat die Position gar keine Rolle gespielt. Denn es war klar, dass es erst auf den letzten 500 Metern entschieden wird. Ich habe genau das Gegenteil gemacht, habe mich da total verausgabt, Wahnsinn. Denn drei Runden vor Schluss wussten wir auch, dass wir den Slowenen noch einholen werden und dass man nur unter die Top 3 der Gruppe kommen muss. Meine Position in der letzten Runde war auch gut mit Rang vier. Aber ich konnte einfach keinen Gang mehr hochschalten, das war gar nichts. Dabei habe ich durchaus das Selbstbewusstsein, dass ich auch in einem so unrhythmischen Rennen weiterkommen muss.“

Auch für Robert geht es jetzt, trotz des Nichterreichens des 1500 m Finals von Torun, positiv gestimmt weiter. Lieber Robert, dir auch einen guten Weg bis nach Birmingham.

Jörg Fernbach