Erster 70 m Wurf für Steven Richter und es wurden noch mehr.

Erster 70 m Wurf für Steven Richter und es wurden noch mehr.

Optimale Bedingungen und eine klasse Form, waren die Voraussetzungen für Steven Richter vom LV90 Erzgebirge beim ersten Meeting der der „Oklahoma Throws Series World“ in Ramona (USA). Mit 74,00 Metern im dritten Versuch des Diskuswurfwettbewerbes steigerte er seine im vergangenen Jahr aufgestellte Bestleistung gleich um viereinhalb Meter. Zum 40 Jahre alten Deutschen Rekord des Schweriners Jürgen Schult fehlen ihm jetzt nur noch acht Zentimeter. Den 19 Jahre alten sächsischen Landesrekord von Lars Riedel (71,50 m) verbesserte Steven aber gleich um 2,50 m, super.

Der U23-Europameister beförderte das Zwei-Kilo-Gerät auf dem für Top-Weiten bekannten Platz gleich fünfmal über die 70 m-Marke und dreimal über 73 Meter. Im vierten Versuch wurden es dann noch einmal 73,96 Meter.  „Es ist verrückt, ich kann es noch gar nicht glauben, es ist einfach verrückt. Ich habe eigentlich gedacht, dass der Wurf vielleicht 71 Meter weiter gehen würde. Aber dann hat der Diskus noch einen Push vom Wind bekommen“, schreibt Steven Richter auf Instagram. 

Obwohl Steven Richter mit 74,00 Metern nun auf Platz vier der „ewigen Weltbestenliste“ steht, gewann er das Meeting nicht. Der Diskus des Olympia-Dritten Matt Denny flog auf 74,04 Metern und damit vier Zentimeter weiter. Herzlichen Glückwunsch Steven und nicht nur wir alle haben uns sehr über diese Leistung gefreut, sondern vor allem der Leitende Bundestrainer, Sven Lang, ist sehr stolz auf Dich

Jörg Fernbach

(Archivfoto)