Das hessische Baunatal hat unter den Masters einen guten Namen

Sieben Medaillen für Sachsen bei der Wurfmehrkampf – DM in Baunatal

Das hessische Baunatal hat unter den Masters schon einen guten Namen und so war es nicht verwunderlich, dass am letzten Septemberwochenende 161 Athleten aus 92 Vereinen aus ganz Deutschland in den Altersklassen 35 bis 90 antraten, um sich im Wurffünfkampf zu messen. Dabei waren auch 16 Sachsen aus 6 Vereinen. Neben den 14 persönlichen Bestleistungen konnte sich die sächsische Delegation über 3 Titel und jeweils 2 Silber- und Bronzemedaillen freuen. Die Konkurrenz klar im Griff hatte Deutschlands aktuell beste Wurfmehrkämpferin Silvia Schmidt (W65, LG Neiße); sie gewann mit 3386 Punkten und legte damit den Grundstein für das Mannschaftsgold, das sie zusammen mit Silvia Kliche (W70, 3309 Punkte, Einzelsilber) und Cornelia Berger (W55, 3066 Punkte, Einzelbronze, 3 neue PB) für die LG Neiße erringen konnte. Riesengroß war die Freude im Team des

SC Hoyerswerda über den unerwarteten Meistertitel in der M 50: Enrico Dressler, der erst vor wenigen Jahren seine Liebe zur Leichtathletik wiederentdeckte, wuchs mehrfach über sich hinaus und sammelte noch nie erreichte 3270 Punkte ein. Sowohl mit dieser neuen PB als auch mit seinen starken 17m im Gewichtwurf katapultierte er sich nicht nur auf Platz 2 der Deutschen Bestenliste, sondern sammelte auch zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Lutz Illing ( M55, 3176 Punkte, Platz 4) und Holger Ziller (M55, 2784 Punkte) 9230 Punkte ein, die in der Endabrechnung zu Bronze reichten. Die Medaillenausbeute vervollständigte Stephan Trabandt (M 60, Dresdener SC, 2 PB), der sich über 3285 Zähler und Silber freuen durfte.

Artikel: R. Menzel

Foto1: Mannschaftssiegerehrung, Foto2: Lutz Illing-Enrico Dressler-Holger Ziller, Foto 3: Stephan Trabandt