Robert Farken kämpft sich im 1500-WM-Finale mit starkem Finish auf Platz sechs
Robert Farken kämpft sich im 1500-WM-Finale mit starkem Finish auf Platz
Für Robert Farken war die WM in Tokio sicher ein Wechselbad der Gefühle über die 1500 m Der Mann von der SG Motor Gohlis-Nord Leipzig, der in den USA trainiert, wurde in seinem Halbfinallauf behindert und konnte deshalb nicht in den Kampf um den Einzug ins Finale mehr eingreifen. Aber die Jury urteilte objektiv und setzte ihn auf die Startliste für das 1500 m Finale der Weltmeisterschaft 2025 von Tokio. Zu Beginn des Rennens lief Robert Farken im hinteren Feld und wer es live gesehen hat, dessen Optimismus für eine fordere Platzierung hielt sich in Grenzen. Aber in der letzten Phase des Rennens spielte er seine Klasse aus und „sammelte“ Läufer für Läufer noch ein und belegte in 3:35,15 min. einen klasse 6. Platz.
Sein Fazit (www.leichtathletik.de):
Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, dass sich die harte Arbeit über so viele Jahre endlich bezahlt macht. Das tut extrem gut. Nach dem Halbfinale war ich mein allergrößter Kritiker, auch manche Online-Nachrichten haben wehgetan. Aber das ist mir nun total egal. Mein Trainer und ich haben es geschafft, die Gedanken positiv zu ordnen. Ich habe bewiesen, dass ich in das Finale gehöre. Die Taktik war, von Beginn an innen zu bleiben. Es wird sich was ergeben und du kannst hinten heraus laufen. Es ist so viel möglich auf den letzten 50 Metern. Auf die Taktik meines Trainers habe ich vertraut. Ziel ist es, in den kommenden Jahren in weiteren großen Finals zu stehen. Und dort ist alles möglich, was heute auch das Finale mit dem Überraschungsweltmeister gezeigt hat.
Wir freuen uns mit Robert Farken über diesen Erfolg und gratulieren ihm sehr herzlich zum 6. Finalplatz zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2025 in Tokio im Kampf gegen die Weltelite.
Jörg Fernbach / Foto: Archivfoto I. Hensel